Нові надходження до Австрійської бібліотеки

Філологічні науки. Художня література

1. Bauer Alfredo. Die Vorgänger : Romanzyklus / Alfredo Bauer ; Vorw. von Felix Mitterer ; aus dem Span. von Alfredo Bauer und Christiane Barckhausen ; hrsg. von Monika Tschuggnall. – Wien : Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft, 2012. – 767 S. – Бібліогр.: с. 764–765.

Von dem hier vorliegenden Romanzyklus waren bisher die Romane „Verlorene Hoffnung" (dt. 1985), „Trügerischer Glanz" (dt. 1986) erschienen, die von Christiane Barckhausen übersetzt, 1976 und 1977 in Buenos Aires erschienen waren. Mit diesen beiden Romane beginnt der großanlegte Zykus, der von ca. 1848 bis in die heutige Zeit reicht. Mit Hacia el abismo („Dem Abgrund zu"), Prueba del Fuego („Feuerprobe") und Nuevo Mundo („Neue Welt") wurde der Zyklus abgeschlossen und liegt nun auch komplett auf Deutsch vor (Die weiteren Übersetzungen erschienen dem damaligen Verlag der Nation in der DDR „nicht angemessen"). Die drei letztgenannten Romane schildern vor allem die Zeit der Vertreibung durch Nazi-Deutschland und die schwierige Ankunft in Argentinien. Bauer begann die Romane in den 60er Jahren und gab ihm den Titel Los compañeros antepasados. Angeregt wurde der Beginn seiner Arbeit durch einen zufälliger Dokumentenfund über seine Vorfahren, Basis für die Fortsetzung waren seine eigenen Erlebnisse für die er die Romanfigur Roberto Bender erfand, beginnend mit der Flucht seiner Familie, als er 14 Jahre alt war und der Zeit im Exil. Die Leser erwartet ein großartiges Panorama und ein lebendiges Zeugnis aus zwei Kulturen.

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2. Bauer Theodora. Das Fell der Tante Meri : Roman / Theodora Bauer. – 2. Aufl. – Wien : Picus, 2014. – 200 S.

Ferdl Meiningers Leben ist voller ungelöster Rätsel und geheimnisvoller Begebenheiten. Als Maria Seytel, von ihm seit seiner Kindheit Tante Meri genannt, stirbt, erbt er ihr gesamtes Hab und Gut ein Vermögen und Ländereien in Südamerika. Ferdinand ist überzeugt, dass Tante Meri keines natürlichen Todes gestorben ist. Als im Dorf eine faszinierende Chilenin eintrifft, die auch auf Tante Meris Begräbnis erscheint, beginnt es in Ferdinand zu arbeiten. Er denkt an seine Mutter Susanne, die in einem früheren Leben Anni hieß und deren Beziehung zu Tante Meri stets zwischen Zuneigung, Verpflichtung und Hass changierte. Und an seinen Vater, der der Legende nach im Krieg gefallen ist. Wie war es wirklich? Und was hatte Tante Meri damit zu tun? Und was Karl Müller, der zweimal auf zwei Kontinenten starb und der ebenso wie Ferdinands Mutter in einer seltsamen Abhängigkeit zu Tante Meri stand?In drei Erzählsträngen, die zwischen den letzten Kriegsjahren und den achtziger Jahren angesiedelt sind, entwickelt Theodora Bauer ihr eindrucksvolles Debüt. Sie versteht es, Leben in Geschichte und Geschichte in Persönliches zu bringen und vor allem, eine atem lose Spannung im Leser aufzubauen.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7702

3. .Gugić Sandra. Astronauten : Roman / Sandra Gugić. – München : C. H. Beck, 2015. – 198 S.

Wie Astronauten, nur über ein dünnes inneres Kabel verbunden mit dem Mutterschiff Erde, bewegen sie sich einen Sommer lang durch ihre Stadt: die Schulfreunde Darko und Zeno, das Mädchen Mara, der Taxifahrer und heimliche Schriftsteller Alen, sein Freund, der Polizist Niko, und der Kleinkriminelle Alex, ein Sohn aus gutem Haus, der von seiner Drogensucht loszukommen versucht. Sehnsüchtig nach Wärme und Nähe begegnen sie einander und verstricken sich doch immer wieder in ihre Geheimnisse, ihre kleinen und größeren Lügen: Es ist ein Sommer der Begegnung mit sich selbst und den anderen, ein Sommer der Liebe und des Verlierens, eine Zeit allmählichen Erkennens. Sechs sehr unterschiedliche Menschen erzählen im Debütroman von Sandra Gugiæ von sich selbst, und allmählich enthüllt sich, wie ihre Wege sich überschneiden, wie sie Vertrauen fassen, es enttäuschen und doch aneinander hängen – wie sie ihre Maßnahmen gegen die Kälte der Welt treffen. In Sandra Gugiæs klarer, poetischer Sprache entfaltet sich ein Kosmos des alltäglichen Lebens, der uns zunehmend fremd und vertraut zugleich erscheint: Jeder Einzelne behauptet sein Recht auf ein eigenes Leben, alle zusammen aber entwerfen ein Bild unserer gefährdeten Zusammengehörigkeit.

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4. .Hödl Elisabeth. Galatea : die FTIC-Ermittlungen : Kriminalroman / Elisabeth Hödl, Ralf B. Korte. – Graz : Leykam, 2011. – 278 S.

Henze von der Kripo Wien wollte nur zum Kriminologenkongress nach Graz. Dann lag da diese Leiche an einer aufgelassenen Tankstelle am Rand der Stadt, und sie schickten ihn hin. Widerwillig beginnt er, den Spuren zu folgen. Die Ermittlungen führen den zwielichtigen Polizeimajor ins Kosovo, nach Paris und New York. Doch der vielleicht wichtigsten Zeugin begegnet er nicht: Pi, letzte Geliebte des Opfers. Sie folgt den Spuren auf eigene Faust. Das Opfer, der Psychotherapeut Jury Ozelot, hatte gehofft, massgebl, Henze von der Kripo Wien wollte nur zum Kriminologenkongress nach Graz. Dann lag da diese Leiche an einer aufgelassenen Tankstelle am Rand der Stadt, und sie schickten ihn hin. Widerwillig beginnt er, den Spuren zu folgen. Die Ermittlungen führen den zwielichtigen Polizeimajor ins Kosovo, nach Paris und New York. Doch der vielleicht wichtigsten Zeugin begegnet er nicht: Pi, letzte Geliebte des Opfers. Sie folgt den Spuren auf eigene Faust. Das Opfer, der Psychotherapeut Jury Ozelot, hatte gehofft, massgeblich an der Entwicklung von Chip-Implantaten beteiligt zu sein, mit denen psychische Störungen ausschaltbar werden. Doch begann er vor seinem Tod an dem Projekt zu zweifeln? Musste er deshalb sterben? Die Autoren Hödl und Korte führen uns dabei in eine Kleinstadtwelt voller Ängste und Zwangsvorstellungen, zu den Menschen, die dieser Enge zu entrinnen hoffen.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7660

5. Lindner Anna. Ein Walzer für die Liebe : Wien in der Weltliteratur/ Anna Lindner. – Wien : Metroverlag, 2014 .– 191 S. : Abb.

Ein buntes Potpourri spannender, unerwarteter und höchst unterhaltsamer Sichtweisen auf die Donaumetropole.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7703

6. Literarische Verortungen : neue Texte zu den Schauplätzen mittelalterlicher Literatur in der Steiermark und in Slowenien / Hrsg. Wernfried Hofmeister. – Graz : Edition Keiper, 2015. – 304 S. : Ill., Fot. – (Literatur ; №53).

Wenn es wirklich so etwas wie Literaturlandschaften gibt, dann können wir eine der wohl produktivsten im steirischen Raum verorten. Das spiegelt zum einen das netzwerkhafte Erzählprojekt der Steirischen Literaturpfade des Mittelalters im Universum seines vielgestaltigen Textoeuvres wider und zum andern die nun davon angestoßene Anthologie: Vereint im bibliophilen Stil einer alten Sammelhandschrift und zugeordnet den mittelalterlichen Literaturschauplätzen Admont, Bruck/Mur, Neuberg/Mürz, Seckau, Stattegg, Unzmarkt- rauenburg, Vorau, Wildon, ice (Seitz) und ovnek (Sanneck) bilden ihre fein geschliffenen Lyrik- und Prosa-Texte ein Ensemble tiefsinniger, dabei manchmal heiterer, aber immer nahe am Menschen und seiner inneren Topographie entlangwandernder Sprachkunstwerke. Von rund dreißig Autor/innen wurden sie eigens für diese Anthologie verfasst, darunter arrivierte Doyens wie Gerhard Roth, Bodo Hell oder Alfred Kolleritsch, ebenfalls längst überregional etablierte Literat/innen wie Christian Teissl, Fabjan Hafner oder Andrea Wolfmayr, gefolgt von noch (ganz) jungen Verfasser/innen wie Julian Schwarze, Theresia Petritsch oder Hanna Ostir. Sie und alle anderen Beiträger/innen machen in diesem künstlerisch durchgestalteten Band die bis heute inspirierende Kraft des steirischen Literaturraums spürbar.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7642

7. Literatur lebt! Poetikvorlesungen österreichischer Autorinnen / Hrsg. Johann Georg Lughofer. – St. Wolfgang : Edition Artscience, 2015. – 133 S. : Fot. – (Poetikvorträge in Ljubljana. Schriftenreihe ; Bd. 1). – Назва на обкл. : Literatur lebt! Poetikvorträge österreichischer Autorinnen. Die Veranstaltungsreihe „Literatur lebt!

Junge AutorInnen aus Österreich“ wurde schon 2007 ins Leben gerufen. Dabei hat die Reihe zusätzlich zu den Abendlesungen nun neue Wege beschritten. Einerseits wird seit Jänner 2010 jährlich mindestens ein PoetrySlamDuell veranstaltet: der literarische Wettstreit um die umstrittene Prešeren-Kugel hat große Popularität beim slowenischen Publikum sowie bei den österreichischen SlammerInnen erlangt. Andererseits werden die AutorInnen gebeten, vor der Lesung einen Poetikvortrag an der Germanistikabteilung der Philosophischen Fakultät der Universität Ljubjlana zu halten. Denn bei den Gesprächen nach den Lesungen hat sich immer wieder das Interesse des Publikums für den Schreibprozess und für den unbekannten Alltag von SchriftstellerInnen gezeigt. Daraus entstand die Idee, die AutorInnen direkt zu einem eigenen kurzen Poetikvortrag einzuladen. Gebeten wurden sie dabei, ihr Literaturverständnis – wenn möglich anhand Beispiele ihrer oder auch anderer Texte – darzustellen und einen authentischen Einblick in die konkrete Arbeit am Text, in das zeitgenössiche literarische Leben und in die Bedingungen des Schreibens zu geben. 2013 und 2014 wurden sehr unterschiedliche Autorinnen, darunter Dramatikerinnen und Lyrikerinnen eingeladen, Anhängerinnen eines experimentellen Schreibens sowie eines eher traditionellen Erzählens. Ebenso sind die Poetikvorträge, wie man in diesem Band nachlesen kann, sehr verschieden ausgefallen. Die besondere Beziehung zwischen Autorin und Text wird auf vielfältigste Weise beleuchtet. Manche Autorinnen erklären ihre Perspektiven anhand Illustrationen mit eigenen Texten, andere zitieren Autoritäten oder weniger bekannte DenkerInnen und ImpulsgeberInnen. Einige legen ihre persönliche Arbeitsweise dar, andere bieten Einsicht in allgemeine Fragestellungen zum kreativen Schreiben und in den Literaturbetrieb. Die Diversität soll Programm sein. Doch nicht nur Unterschiede zeigen sich: Wie nachzulesen ist, gilt jeder der Vorträge als ein eigenes sprachliches Kunstwerk, wenn auch auf einer Metaebene anzusiedeln. Eine weitere Gemeinsamkeit kann vor allem in der großen Liebe zur Literatur und der großen Achtung vor dem Text gesehen werden. Autorinnen dieses Bandes Cornelia Travnicek – Anna Weidenholzer – Carolina Schutti – Gerhild Steinbuch – Anna Kim Andrea Grill – Milena Michiko Flašar – Ann Cotten

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7656

8. Müller Hans-Harald. Leo Perutz : Biographie / Hans-Harald Müller. – Wien : Paul Zsolnay, 2007. – 403 S. : Fot.

Der 1882 in Prag geborene, in Wien aufgewachsene Leo Perutz war in der Zwischenkriegszeit einer der meistgelesenen Erzähler deutscher Sprache; er zählte zu den Stammgästen der berühmten Kaffeehäuser, seine Bonmots fanden Eingang in die Feuilletons der "Neuen Freien Presse" und des "Berliner Tageblatts", deren Geschwätzigkeit er wie Karl Kraus verachtete. Der Hamburger Perutz-Spezialist Hans-Harald Müller legt nun eine ausgezeichnete Biographie vor, die freilich einer Bitte von Perutz nicht entsprechen kann: "Schreiben Sie nichts über mich und alles über meine Romane."

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7705

9. Nöstlinger Christine. Glück ist was für Augenblicke : Erinnerungen : nach aufgezeichneten Gesprächen mit Doris Priesching / Christine Nöstlinger ; mit Bibliogr. von Sabine Fuchs. – 3. Aufl. – St. Pölten ; Salzburg ; Wien : Residenz Verl., 2014. – 253 S. : Fot. – Бібліогр.: с. 237–250.

Christine Nöstlinger erzählt - jedoch nicht über wasserscheue Drachen, den grantigen Gurkenkönig, oder den Franz, der aussieht wie ein Mädchen. Hier geht es um ihr eigenes Leben: Wie sie als Kind den Krieg im Bombenkeller überlebt. Wie sie ihre erste Beichte mit einer Lüge beginnt. Wie sie über einen Tretroller die wahre Natur des Menschen kennenlernt. Wie sie in der Tanzstunde mit einem geliehenen BH Oberweite vortäuscht und sich als Kunststudentin in Herrenrunden behauptet. Wie sie zwischen Entenbraten und Kindergeschrei zu schreiben beginnt. Wie das Private politisch ist und trotzdem gelacht werden darf. Und vor allem darüber, dass wir nie vergessen dürfen, dass alles eine komische Seite hat.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7704

10. Österreichische und ukrainische Literatur und Kunst : Kontakte und Kontexte in Moderne und Avantgarde / Hrsg. Vera Faber, Dmytro Horbachov, Johann Sonnleitner. – Frankfurt am Main[etc.] : Peter Lang , 2016. – 276 S. : Abb. – (Wechselwirkungen. Österreichische Literatur im internationalen Kontext ; Bd. 20). – Бібліогр.: с. 239–268.

Der Band widmet sich den Wechselbeziehungen, Wechselwirkungen, aber auch Analogien und auffälligen Divergenzen zwischen Kunst, Literatur und Wissenschaft im Wien der Jahrhundertwende sowie in der ukrainischen Moderne und Avantgarde. Die kulturellen Beziehungen zwischen der Ukraine und Österreich werden gerade nach 1918 immer spärlicher, dennoch scheint es lehrreich, die Affinitäten und Kontraste zwischen den zunehmend auseinanderdriftenden kulturellen Räumen zu beschreiben und zu beobachten. Der Band macht zudem viele beeindruckende ukrainische Forschungsleistungen erstmals in deutscher Sprache zugänglich. Überdies enthält er umfangreiches Bildmaterial zur ukrainischen literarischen und bildkünstlerischen Avantgarde sowie zum futuristischen und konstruktivistischen Bühnenbild.

Шифр зберігання книги у фонді Австрійської бібліотеки: Österr. Bibl. № 7659

11. Pollack Martin. Topografie der Erinnerung : Essays / Martin Pollack. – Salzburg ; Wien : Residenz Verl., 2016. – 172 S. : Fot.

Mit zahlreichen Abbildungen. Die wichtigsten Reden und Aufsätze des Essayisten Martin Pollack erstmals in einem Band: Sie widmen sich so unterschiedlichen Themen wie dem Massaker von Rechnitz in den letzten Kriegswochen, den Wiener "Reibpartien", bei denen Juden unter dem Beifall der Bevölkerung die Gehsteige schrubben mussten, dem Mythos Galizien, der polnischen und ukrainischen Nachkriegsgeschichte oder auch der Verstrickung seiner eigenen Familie in den Nationalsozialismus. Immer ist Pollacks Blick scharf und kritisch, immer richtet er sich gegen das bequeme Vergessen. Und immer stellt er die zentrale Frage der Geschichtspolitik: Wie können und müssen wir heute mit dieser Erinnerung umgehen?

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12. Puchner Walter. Die Literaturen Südosteuropas: 15. bis frühes 20. Jahrhundert. Ein Vergleich / Walter Puchner. – Wien ; Köln ; Weimar : Böhlau, 2015. – 308 S. – Бібліогр.: с. 239–266.

Das Buch bildet den erstmaligen Versuch einer Komparation der südosteuropäischen Literaturen von der frühen Neuzeit bis zur Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts und bildet insofern einen Grundstock für eine künftige vergleichende Literaturwissenschaft Südosteuropas, die die ungarische, rumänische, südslavische, albanische, griechische und türkische Belletristik umfaßt. Der Vergleich bezieht sich auf Gattungen und Epochenstile, ideologische Tendenzen, Thematik und Motivik bzw. Rezeptionsvorgänge und Vorbildwirkungen, Typologien und Langzeitstrukturen. Zu den Ergebnissen der Untersuchung der Fiktionalliteratur zählen gewisse Gemeinsamkeiten, wie die Durchlässigkeit der Gattungsgrenzen, die Modifikation von Stilbegriffen, der enorme Einfluß der mündlichen Literatur usw. Das Buch bildet den ersten Teil einer Trilogie zur Balkankomparatistik; der zweite Band ist der Folklore gewidmet und der dritte der Performanz und Imagination in den Oralkulturen Südosteuropas.

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13. Sacher-Masoch Leopold von. Mondnacht in Galizien / Leopold von Sacher-Masoch. – Wien : Metroverlag, 2013. – 111 S.

Galizien, das ehemalige Kronland am äußeren Rande der Donaumonarchie, war Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Nationalitäten. Schwermütig, unergründlich und naturhaft wie das Land sind auch die Menschen, denen wir in dieser Erzählung begegnen. Ein ätherisches Wesen, bleich und kränklich, öffnet im Mondlicht sein Herz.Schlafwandlerisch lässt die Edelfrau einen Fremden an ihrer Lebensgeschichte teilhaben, die jenen gleichermaßen fasziniert wie erschüttert. Leopold von Sacher-Masoch als subtiler Psychologe, der seine galizische Heimat lange vor Joseph Roth für die deutsche Literatur entdeckt hat.

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14. Schwarz Egon. Im Leben und in der Wissenschaft: Mit Geduld kann man vieles erreichen : Erinnerungen, Porträits, Reflexionen / Egon Schwarz ; hrsg. von Martin G. Petrowsky. – [Wien] : Edition Doppelpunkt, 2015. – 309 S. : Fot. – Назва на корінці : Mit Geduld kann man vieles erreichen/Egon Schwarz.

In diesem Essayband des Doyens der amerikanischen Germanistik, Univ.Prof. Dr. Egon Schwarz, werden Erinnerungen, Begegnungen, Reflexionen dieses berühmten Auslandsösterreichers, der 1938 aus Österreich flüchten musste, literarisch aufbereitet: eine Sammlung von berührenden, span-nenden und amüsanten Beiträgen, die hier tw. erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Buch besteht aus * biographisch-literarische „Vignetten‟ ˗ Begegnungen mit außergewöhnlichen Zeitgenossen * Reflexionen über Sprache und Dichtung und * Anekdoten und Erinnerungen aus dem bewegten Leben des Autors; in einem Anhang werden die beiden zuletzt erschienenen Bücher von Egon Schwarz ausführlich vorgestellt.

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15. Strigl Daniela. Berühmt sein ist nichts Marie von Ebner-Eschenbach : eine Biographie / Daniela Strigl. – Salzburg ; Wien : Residenz Verlag, 2016. – 439 S. : Photos.

Die berühmteste österreichische Schriftstellerin des 19. Jhs. wurde lange nur als „Dichterin der Güte“ wahrgenommen. Doch sie war viel mehr: Poetische Realistin, Dramatikerin, Aphoristikerin, Fürsprecherin der Emanzipation, Kämpferin gegen den Antisemitismus, Offiziersgattin, Uhrmacherin und „Reitnärrin“. In der ersten Biografie seit 1920 verfolgt Daniela Strigl Ebner-Eschenbachs Weg von ihrer Geburt im südmährischen Zdislawitz bis zum späten Ruhm. Zerrissen zwischen adeliger Herkunft und sozialer Gesinnung, Ethos und Ironie, Ehrgeiz und Bescheidenheit, gesellschaftlichen Rücksichten und der Leidenschaft fürs Schreiben, hielt Ebner-Eschenbach gegen den Widerstand ihrer Familie, gegen die Häme der Theaterkritik unbeirrbar an ihrem Ziel fest.

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16. Streeruwitz Marlene. Über Bertha von Suttner / Marlene Streeruwitz ; [Vorw. Andreas Mailath-Pokorny] . – Wien : Mandelbaum, 2014. – 61 S. : Fot. – (Autorinnen feiern Autorinnen).

Autorinnen feiern Autorinnen Ab 2014 wird jährlich eine Wiener Autorin eine Festrede zu Ehren einer bedeutenden verstorbenen Wiener Schriftstellerin verfassen und veröffentlichen. Mit ihrem Buch 'Die Waffen nieder!' erlangte Suttner weltweite Aufmerksamkeit, der Band wurde in 27 Sprachen übersetzt. Suttner gründete zahlreiche Friedensgesellschaften und war Präsidentin des 'Internationalen Friedensbüros' in Bern. Unter verschiedenen Pseudonymen schrieb sie Kurzgeschichten und Essays. Auf ihre Anregung wurde der Friedensnobelpreis kreiert, den sie selbst 1905 als erste Frau entgegennahm. Bertha von Suttner verstarb unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Wien. Am 21. Juni jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal. Mit dieser Festrede von Marlene Streeruwitz und diesem Buch eröffnet die vom Literaturreferat der Kulturabteilung der Stadt Wien initiierte Reihe 'Autorinnen feiern Autorinnen' ein für die österreichische Literatur und Literaturgeschichtsschreibung vielversprechendes neues Feld. Einerseits wird an Autorinnen erinnert, die die literarische Identität der Stadt Wien (mit)geprägt haben, andererseits werfen Wiener Autorinnen im Rahmen eines öffentlichen Vortrags ihren Blick auf das Œuvre der jeweils Geehrten. So werden thematische, ästhetische, poetologische und biographische Verbindungen her-, vorherrschende Zuschreibungen in Frage gestellt, erweitert oder verworfen.

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17. Wiplinger Peter Paul. Tagtraumnotizen: 2011-2015 . Venezianische Notizen: 1. –15. Juni 2011 / Peter Paul Wiplinger. – Wien : PEN-Club, 2016. – 180 S.

Der österreichische Schriftsteller Peter Paul Wiplinger ordnet sich in seinen Tagtraumnotizen und Venezianischen Notizen keiner wie immer gearteten literarischen Erwartungshaltung und Dramaturgie mehr unter, sondern erzählt in dieser Form der Textierung von seiner realen Erlebniswelt, die bei den Venezianischen Notizen aus der unmittelbar erlebten Alltagswirklichkeit resultiert und in den Tagtraumnotizen aus einer Erinnerungswelt, die kaleidoskopartig aus Erinnerungsbildern von frühester Kindheit bis in das Jetzt reicht. Die Texte leben von einer assoziativen Bilderwelt, wobei sich die Bilder in einem eigenen und eigenwilligen Erzählduktus aneinanderreihen und in ihrer Gesamtheit doch eine Einheit bilden.

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